Traumstraße Highway 1 – Roadtrip von San Francisco nach Los Angeles

Der Highway 1 in Kalifornien ist die wohl schönste Panoramastraße der USA – ein  Roadtrip-Klassiker.


Auf dem Highway 1 mit dem Auto, Motorrad oder Wohnmobil von San Francisco nach Los Angeles, immer entlang der spektakulären Küste Richtung Süden. Die Route führt durch malerische Küstenstädte und beeindruckende Natur. Hier kommen die Highlights, Tipps und Sehenswürdigkeiten entlang des „Pacific Coast Highway No. 1“.


Startpunkt für den Highway 1: San Francisco

Um die Küstenabschnitte am besten zu sehen, empfiehlt es sich, den Highway 1 von Norden nach Süden zu fahren und nicht umgekehrt. So sind die zahlreichen Aussichtspunkte und Haltepunkte leichter zu erreichen und der Blick auf den Pazifik wird nicht verdeckt. Vor diesem Hintergrund bietet sich San Francisco als Ausgangspunkt für einen Roadtrip auf dem Highway 1 an.

Los geht es an der Golden Gate Bridge in San Francisco. Die Bay City, wie San Francisco auch genannt wird, ist mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie Alcatraz, Chinatown oder Fishermans Wharf einen längeren Besuch wert. Am ehemaligen Militärstützpunkt Presidio zweigt der Highway 1 vom Highway 101 ab und führt zunächst durch den Golden Gate Park bis nach Fairmont, wo man erstmals einen Blick auf den Pazifik erhaschen kann.

Gleich zu Beginn der Reise in den Norden Kaliforniens wartet die Ikone Golden Gate Bridge. Die 1937 fertiggestellte Brücke verbindet San Francisco mit dem Marin County auf der anderen Seite der Bucht. Bei ihrer Fertigstellung war sie die höchste und längste Hängebrücke der Welt. Auch heute noch ist es beeindruckend, mit dem Auto die 2,7 Kilometer über den Pazifik zu fahren und die Stadt im Rückspiegel zu sehen.

Golden Gate Bridge


Erster Stopp also: Fotos mit Brücke und Skyline. Zurück im Auto geht es durch einen Tunnel auf dem Highway 101, der hier gemeinsam mit dem Highway 1 verläuft, bevor sich die Straßen an der Ausfahrt Richtung Stinson Beach gabeln. Wir folgen dem Highway 1 in Richtung Pazifik.


Der Weg ist das Ziel: Highway 1 erfahren

Die Straße ist kurvenreich und bleibt es auch. Und teilweise führt sie direkt an der Steilküste entlang. Kurven, Kehren und Haarnadeln erfordern Konzentration – und sie bedeuten, dass es nicht allzu schnell vorangeht.
Man muss sich Zeit nehmen und den Highway 1 im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Der Pacific Coast Highway Nr. 1 ist spektakulär, aber an vielen Stellen auch sehr exponiert. Das hat zur Folge, dass bei Stürmen und heftigen Regenfällen immer wieder Teile der Straße verschüttet werden oder abbrechen.

Pacific Coast Highway 1


Der Highway 1 ist von Naturgewalten bedroht

An einigen Stellen wird sie sogar schon weiter ins Landesinnere verlegt. Erosion von Regen und Wind bedrohen die Straße von oben, die Wellen und der gestiegene Meeresspiegel von unten. Doch so lange der Highway 1 ist, wo er ist, können Reisende die Küstenstraße und die zahlreichen „Vista Points“ entlang des Weges genießen. Hohe Felsen ragen da aus dem Pazifik, es gibt Strände mit schwarzem und mit weißem Sand, Robben entspannen in der Sonne.

Auf den Spuren der Surfer-Szene Kaliforniens: Half Moon Bay

Auf dem Weg nach Süden ist ein erster Stopp der Surferszene Kaliforniens gewidmet: Am nördlichen Ende der Half Moon Bay, etwa 400 m südwestlich von Pillar Point, befindet sich einer der beliebtesten Surfspots Kaliforniens. Durch die Beschaffenheit der Felsen und des Meeresbodens in dieser Bucht brechen die Wellen des Pazifiks besonders hoch. In den Wintermonaten erreichen die so genannten „Mavericks“ eine Höhe von bis zu 20 Metern.

Erste Übernachtung auf dem Highway 1: Die kleine Küstenstadt Monterey

Nur eine Stunde von Santa Cruz entfernt liegt das historische Monterey. Montery ist einer der größten Orte entlang des Highway 1 und eines der Highlights der Tour. Früher lebte die Stadt von ihren vielen Konservenfabriken und der Fischverarbeitung. Heute ist Monterey einer der wichtigsten Touristenorte der kalifornischen Westküste. Viele einheimische Touristen kommen hierher, um das Monterey Aquarium zu besuchen, eines der größten und schönsten der USA.

Der kleine Ort mit seinen spanischen Wurzeln und Adobe-Bauten in der Altstadt ist der perfekte Ort für eine Übernachtung. Erster Anlaufpunkt ist die „Cannery Row“: Wo Anfang des 20. Jahrhunderts noch die größte Sardinenkonservenfabrik der Welt lag, gibt es heute eine bunte Straße mit Restaurants, Unterhaltungsangeboten, und schönen Ausblicken auf die Bay zu entdecken.

Die Straße der Ölsardinen (Cannery Row) ist übrigens auch ein erfolgreicher Roman des US-amerikanischen Schriftstellers John Steinbeck aus dem Jahr 1945. In den alten Konservenfabriken, haben sich heute Souvenirshops und sehr gute Sea Food Restaurants angesiedelt.

(Bild links: Fisherman’s Wharf – Monterey)


Mittendrin: das berühmte Monterey Bay Aquarium, mit Thunfischen, Haien und über 700 anderen Fischarten, sowie Pinguinen. Wenn man lieber Tiere in freier Wildbahn sehen möchtest, lohnt eine Whale Watching Tour: Vor der Küste von Monterey gibt es das ganze Jahr über verschiedene Walarten zu sehen, wie beispielsweise Grauwale von Dezember bis April oder Orcas von April bis Mai. Man kann Kayak fahren oder einfach einen schönen Spaziergang entlang der Waterfront machen: Die wilden Wellen, Seeotter, Seerobben, Seevögel und mit etwas Glück vielleicht sogar einen Wal beobachten.

Und für Motorsport-Fans liegt nur 25 Minuten Autofahrt von Monterey entfernt der Laguna Seca Raceway – die Rennstrecke mit der berühmten Korkenzieher-Kurve. Aufgrund des sehr hügeligen Geländes kann man von vielen Stellen auf die Strecke blicken, ganz ohne Tickets. Hier ist eigentlich immer etwas los.

Mit atemberaubendem Blick auf die Bucht Monterey Bay übernachten geht im Monterey Plaza Hotel. Das Monterey Plaza Hotel & Spa ist nur wenige Schritte von der Cannery Row und 10 Gehminuten vom Monterey Bay Aquarium entfernt. Es hat ein Wellnesscenter und einen eigenen Strand.

Top Highlight am Highway 1: Pacific Grove und der 17-Mile-Drive

Westlich von Monterey beginnt die Pacific Grove Halbinsel und geht fließend in Pebble Beach über. Diese Region ist der mit Abstand schönste Küstenabschnitt des Highway 1! Im Süden von Pacific Grove befindet sich der Startpunkt des 17-Mile-Drive. Die kostenpflichtige Privatstraße (Mautgebühr mit dem Auto ca. 11 USD) schlängelt sich über 27 Kilometer (17 Meilen) von Pacific Grove über Pebble Beach nach Carmel-by-the-Sea und zurück zum Startpunkt.


Vorbei an atemberaubenden Küstenabschnitten, in einer nahezu unberührten, malerischen Küstenlandschaft eingebettet liegen unzählige Millionärsvillen sowie einige weltberühmte Golfplätze.

Die Straße führt durch Zypressenwälder zu einer der wohl am meisten fotografierten Sehenswürdigkeit am Highway 1: die Lone Cypress. Seit mehr als 250 Jahren steht die weltberühmte Zypresse auf einem felsigen Sockel mit Blick auf den Pazifik und trotzt den Elementen.


Das schönste Städtchen am Highway 1: Carmel by the Sea

Am südlichen Ende des 17-Mile-Drive liegt das nächste Juwel am Highway 1: Carmel by the Sea. Das kleine Künstler-Städtchen bietet nicht nur eine sanft geschwungene Bucht mit einem breiten, feinen Sandstrand. Sondern ganz besonders zahlreiche Galerien, Boutiquen, Cafés und Restaurants. Es ist der wohl schönste Ort am gesamten Highway 1. Auch wenn hier alles etwas teurer ist als im übrigen Kalifornien, darf man Carmel by the Sea nicht verpassen. Übrigens: In den 1980ern war Hollywood-Schauspieler Clint Eastwood zwei Jahre lang Bürgermeister von Carmel.

Big Sur

Die Fahrt auf dem Highway 1 von San Francisco nach Los Angeles führt schließlich über den Bixby Creek und die gleichnamige Bixby Creek Brücke. Sie ist ein Icon der Region und der gesamten Route und auf vielen Bildern und Postkarten zu sehen. Schon von weitem kann man die 1932 im Art Déco Stil erbaute Stahlbetonbrücke erkennen, wie sie elegant über der Schlucht hängt und die Monterey Region mit dem „Big Sur“ verbindet.  

Bixby Creek Brücke

Hinter jeder Kurve wartet ein neuer Aussichtspunkt auf den Pazifik. Dabei ist nicht nur die Küste so schön, sondern auch eine Wanderung in den Wäldern rund um Big Sur sind lohnenswert. Hungrig geworden? Zeit für einen ausgiebigen Brunch im Cafe Kevah in Big Sur.


Abstecher zum Hearst Castle

Nur wenige Meilen südlich des Big Sur State Park lohnt sich der nächste Stopp in San Simeon. Hier führt eine kleine Stichstraße vom Highway 1 den Berg hinauf zum Hearst Castle, dem Neuschwanstein Kaliforniens. Das schlossartige Anwesen wurde vom Medienmogul William Randolph Hearst erbaut. Es wurde über einen Zeitraum von 30 Jahren gebaut und 1949 fertiggestellt.

Es verfügt über 56 Schlafzimmer, 61 Badezimmer, einen Zoo, ein Kino, einen Flughafen und strotzt vor Prunk. Das Anwesen ist eine wilde Mischung verschiedenster Einflüsse, bei denen Geld keine Rolle spielte – von römischer bis ägyptischer Architektur und Kunst ist alles vertreten. Ganze Teile des Anwesens wurden aus Europa und Afrika eingeflogen.


Übernachtung und Fields of Lights in Paso Robles

Weiter geht die Fahrt nach Paso Robles, das im Küstengebirge von Zentral-Kalifornien liegt. In der Umgebung warten Strände, Berge und Wüsten darauf, erkundet zu werden. Paso Robles liegt etwa 30 Meilen nördlich von San Luis Obispo in der berühmten Central Coast Region Kaliforniens und beherbergt mehr als 200 Weingüter, die 40 verschiedene Rebsorten anbauen. Diese bezaubernde Stadt bietet eine Vielzahl von Erlebnissen – Live-Musik im Vina Robles Amphitheatre, den Ravine Waterpark oder das Paso Robles Pioneer Museum.

Paso Robles ist für Weinliebhaber ein ideales Ziel und zählt zu den Juwelen im Weinbaugebiet Kaliforniens. Neben Boutiqueweinen gibt es auch authentische „Farm-to-Table“-Spezialitäten, natürliche Thermalquellen und abwechslungsreiche Radtouren durch die sanften Weinberge. Die charmante Kleinstadt liegt auf halber Strecke zwischen San Francisco und Los Angeles und ist damit auch ein ideales Quartier für die Übernachtung, zum Beispiel in den Oxford Suites in Paso Robles.

Überall im Hotel findet man kleine Details, die die historische Gemeinde Paso Robles widerspiegeln. Das Hotel wurde auf einem Grundstück erbaut, auf dem sich einst die Verarbeitungsanlage der California Almond Orchards, Inc. befand, die zu der Zeit, als Paso Robles als „Mandelhauptstadt der Welt“ bekannt war, voll in Betrieb war. Die Stadt ist auch Hauptsitz der Brauerei Firestone Walker Brewing Company, deren Bier in Deutschland vertrieben wird.

Auf der Tetto Rooftop Lounge kann man den weiten Blick auf die von Weinbergen bedeckten Hügel genießen, während man sich  an den lokal inspirierten, handwerklich hergestellten Speisen und Getränken erfreut. Auch das Justin Vineyards & Winery ist mehr als nur ein schöner Ort, um außergewöhnlichen Wein zu trinken. In dem Michelin-Sternerestaurant kann man Weine zudem auch verkosten.

Nicht verpassen  darf man das einzigartige Sensorio Field of Lights Von der New York Times wurde es auf Platz 6 der „50 Places to Visit“ gewählt und umfasst zwei Installationen des Künstlers Bruce Munro. Field of Light ist ein mehrere Hektar großes, begehbares Erlebnis, Munros größtes Kunstwerk der Welt, das auf mehr als 100.000 faseroptisch beleuchtete Stielkugeln erweitert wurde, die die Landschaft in subtilen, sich verändernden Farben erstrahlen lassen und die hügelige Landschaft beschreiben. Die angrenzenden Light Towers zelebrieren die weitläufige Weinlandschaft von Paso Robles mit 69 Türmen, die aus mehr als 17.000 Weinflaschen bestehen und mit glühenden Glasfasern beleuchtet werden, deren Farben sich zu einer inspirierenden Musik morphen.

Diese atemberaubenden, mit Solarenergie betriebenen Exponate ziehen die Besucher in ihren Bann und laden sie dazu ein, sich mit der Landschaft und der Umgebung durch eine ätherische, auf Licht basierende und skulpturale Erfahrung auseinanderzusetzen.


The Happiest Place in America: San Luis Obispo

Auf halber Strecke zwischen Monterey und Santa Barbara oder Los Angeles liegt San Luis Obispo. Die Universitätsstadt liegt an der Kreuzung von Highway 1 und 101 zwischen Morro Bay und Pismo Beach. Die Stadt beansprucht für sich „The Happiest Place in America“ zu sein. Ein Abstecher nach SLO, wie die Einheimischen San Luis Obispo abkürzen, lohnt sich. Die kleine Innenstadt bezaubert mit baumgesäumten Straßen und einem bunten Mix aus Läden, Kunstgalerien und Restaurants. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Wahrzeichen der Stadt: die Missionsstation San Luis Obispo de Tolosa.

Die amerikanische Riviera am Highway 1: Santa Barbara

Über Pismo Beach geht es dann weiter nach Santa Barbara. Pismo Beach ist ein entspannter kleiner Badeort. Die Hauptattraktion hier ist der breite und lange Sandstrand, perfekt für stundelanges relaxen im Wasser und in der Sonne.  Es ist ein Paradies für Surfer, das mit einer schönen Strandpromenade und seinem weit in den Pazifik ragenden Pier begeistert. Hier kann man wunderbar den Sonnenuntergang genießen.

Ein kleines Stück südlich des kleinen Orts findet man zudem die Oceano Dunes Natural Preserve, eines der wenigen Dünengebiete in dieser Region -perfekt für eine längere Wanderung oder eine Fahrt mit dem Dünen Buggy.


Santa Barbara ist eine für die USA eher untypische Stadt. Die Innenstadt entlang der State Street wirkt sehr europäisch und ist gut zu Fuß zu erlaufen. Zahlreiche Geschäfte und Restaurants, die teilweise in verwinkelten Seitengassen versteckt liegen, laden zum Bummeln ein. Es ist das spanisch-mexikanische Flair der Stadt, das Santa Barbara so reizvoll macht.

Auch das Santa Barbara Courthouse ist ein Besuch wert: Vom Glockenturm hat man einen tollen Blick über die gesamte Stadt und die Küste. Natur findet man im nahegelegenen Shoreline Park: Die Parkanlage mit alten Zypressen und anderen einheimischen Bäumen liegt entlang des Kliffs westlich von Santa Barbara.

Santa Barbara wird von den Einheimischen die „Amerikanische Riviera“ genannt und ist ein beliebter Wochenendausflugsort für die Angelenos, die Einwohner von Los Angeles. Viel zu sehen gibt es unten an der Waterfront und der Stearns Wharf. Hier kann man nach Herzenslust shoppen und sich mit Souvenirs eindecken.

Santa Barbara hat aber auch kulturell einiges zu bieten: Das koloniale spanische Erbe der Stadt ist allgegenwärtig. Man sollte auf jeden Fall die alte Franziskaner Mission besuchen, 1786 gegründet ist sie die älteste spanische Mission Kaliforniens.

Funk Zone & Weinverkostungen

Total hip ist die Funk Zone in Santa Barbara. Zwischen der State Street und Pazifik gelegen, bietet die ehemals industriell geprägte Funk Zone zahlreiche Möglichkeiten für Kunsthopping, Flanieren und Spaß. Die Funk Zone bietet eine Mischung aus Galerien, Geschäften, Restaurants, Weingütern und Brauereien. Dieses pulsierende Viertel, das sich über etwa 10 Blocks erstreckt und an den Ozean, den Bahnhof und die Innenstadt von Santa Barbara angrenzt, bietet für jeden etwas.

Umgewandelte Lagerhäuser, die mit farbenfrohen Wandgemälden geschmückt sind, bilden die perfekte Kulisse für dieses „Happening“-Viertel. Hier kann man gemütlich spazieren gehen, sich auf zwei Rädern fortbewegen oder sich in einem Tretauto zurücklehnen und das Fahren jemand anderem überlassen. Die Gegend ist cool, lässig und flippig. Total angesagt sind hier auch Weinverkostungen in Santa Barbaras Urban Wine Trail.

Ein tolle Location für Lunch oder Dinner ist das „Anchor Rose“. Es liegt direkt über dem historischen Hafen und bietet einen 360-Grad-Blick auf den Pazifischen Ozean und die Innenstadt von Santa Barbara. Es ist der perfekte Ort, um einen Cocktail zu trinken, ein frisches Meeresfrüchte-Dinner zu genießen, Leute zu beobachten oder einen der traumhaften Sonnenuntergänge der amerikanischen Riviera zu erleben. Natürlich kann man in der Marina auch ein Boot oder eine Bootstour mieten und den Pazifik schippern.

Eine Möglichkeit vis-à-vis vom Ozean zu übernachten, bietet das Mar Hotel in Santa Barbara. Das Resort am Strand von Santa Barbara hat einen Außenpool, das Lido Cafe, die Lounge am Pool der Unterkunft, bietet Meerblick. Die Sterns Wharf und die Geschäfte der State Street erreicht man nach 5 Fahrminuten. Der Botanische Garten Santa Barbara befindet sich 8 km vom Mar Monte Hotel entfernt. Costa Kitchen and Bar, das hauseigene Restaurant des Mar Monte Hotel ist auch zu empfehlen.

Santa Monica

Für die letzte Etappe des Highway 1 Kernstücks kann man sich mit einem opulenten Brunch mit Seafood vom Feinsten im „The Boathouse on Arroyo Burro Beach“ stärken. Mit seinem herrlichen Blick auf den Ozean und seiner reichhaltigen Speisekarte ist es ein idealer Ort, um einen Happen zu essen und dabei den Strand und die umliegenden Wanderwege zu genießen. Das Boathouse serviert Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie eine umfangreiche Weinkarte und eine Happy-Hour-Karte.

Weiter geht die Fahrt jetzt über Oxnard und Malibu nach Santa Monica und Los Angeles. Malibu ist gerade mal 27 Meilen lang und 8 Meilen breit und berühmt für seine Küsten und Strände. Die bekanntesten sind Zuma und Westward Beach. Bei Surfern steht die Malibu Lagoon mit seinen Wellen hoch im Kurs. Am Malibu Pier sollte man auf jeden Fall einen Stopp machen. Am Straßenrand gibt es einige wenige Parkplätze, am Eingang zur Pier ist jedoch auch ein kostenpflichtiger Parkplatz. Vom Pier kann man gemütlich am Surfrider Beach hoch zur Malibu Lagune am Strand entlang gehen

Das Wahrzeichen des 5,6 km langen Strands von Santa Monica ist der weltbekannte Pier mit Vergnügungspark, Spielhalle und Aquarium. Die Anlage ist nur wenige Gehminuten von Santa Monicas belebter Einkaufsstraße Third Street Promenade entfernt. Hier endet auch eine andere berühmte Traumstraße der USA – die Route 66, die von Chicago nach L.A. führt – und Forrest Gump im gleichnamigen Film zum Pazifik joggt.


Los Angeles

Für Los Angeles sollte man unbedingt ein paar Tage einplanen. Es gibt wahnsinnig viel zu sehen: Vom Hollywood-Schild über die sonnigen Surferststrände bis hin zum Glamour von Beverly Hills. Eine Möglichkeit ist es, eine geführte Tages-Tour mit dem Bus zu machen, die alle Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt – vom Venice Beach über den Sunset Strip bis hin zum Griffith Park und vielem anderen mehr – abfährt. Die Gäste werden von den meisten Hotels in Hollywood abgeholt und wieder zurückgebracht. Man kann sich entspannt zurücklehnen und muss sich keine Sorgen machen: Weder um Parkplätze, noch dass man etwas verpasst. So eine Tagestour ist auch ein perfekter Einstieg für Erstbesucher.

Übernachten kann man zum Beispiel im „Dream Hollywood“ – es  befindet sich fußläufig zum Walk of Fame. Der Capitol Records Tower ist 500 m und das Dolby Theater 900 m vom Dream Hollywood entfernt. Von der Dachterrasse sieht man auf den Hollywood-Schriftzug. In der Unterkunft und stehen mehrere In-Restaurants und eine Bar zur Auswahl. Eine 24-Stunden-Rezeption ist in dieser haustierfreundlichen Unterkunft vorhanden. Das Hotel bietet auch eine Autovermietung.

Das Thompson Hollywood Los Angeles liegt 700 m vom Capitol Records Building entfernt. Beliebte Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind das Dolby Theater, die Hollywood Bowl und die Melrose Avenue.  Das Hotel bietet eine Terrasse mit Außenpool, ein Fitnesscenter und eine 24-Stunden-Rezeption. Ein kontinentales Frühstück wird täglich im Hotel serviert.

In Los Angeles muss aber natürlich noch nicht Schluss sein! Denn der Highway 1 führt noch weiter nach Süden und endet wenige Kilometer vor San Diego.


Nice to know

Der Highway 1 führt von Dana Point in der Nähe von Los Angeles bis nach Leggett im Mendocino County, wo er zum Highway 101 wird. Von der Golden Gate Bridge bis zum Übergang nach Oregon sind es 418 Meilen oder 673 Kilometer.

Anreise: Direktflüge mit Lufthansa, Delta und United von Frankfurt/Main und München nach San Francisco.

Einreise: Deutsche benötigen einen gültigen Reisepass und müssen sich online eine Einreiseerlaubnis (Esta) besorgen. Weiterhin muss eine vollständige Covid-19-Impfung nachgewiesen werden. Infos auf der Website der US-Botschaft

Reisezeit: Kalifornien ist Ganzjahresziel. Die Sommer sind warm und trocken, direkt am Pazifik kann es bei großen Temperaturunterschieden zum Inland nebelig sein. Die Winter sind mild und es kann regnen.

Infos zum Highway 1 unter https://roads.dot.ca.gov/ „1“ in das Suchfeld eintippen.
Aktuelle Informationen unter „Central California Area“  oder https://www.bigsurcalifornia.org/highway_conditions.html 

Allgemeine Informationen:  www.visitcalifornia.com


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